Doku des Monats (Juni14) – Nie wieder Fleisch?

Nie wieder Fleisch? – Ein interessanter Film darüber, wie sich unser Fleischverzehr auf die gesamte Welt und Umwelt auswirkt.

Der Film gewährt Einblicke in eine Fleischproduktion über die viele von uns nicht nachdenken, wenn wir im Supermarkt zum günsnie wieder fleischtigen Fleisch aus der Kühltheke greifen. Er zeigt, was Massentierhaltung, Futteranbau in Südamerika für unser Nutzvieh und die dadurch entstehende Armut in diesen Ländern miteinander zu tun haben und wie unsere Fleischreste billig in afrikanische Länder exportiert werden, wo sie den dort bestehenden Fleischmarkt durch die Dumpingpreise zerstören; Volkskrankheiten, die durch übermässigen Fleischkonsum entstehen und Massentierhaltung, die in unsere direkte Umwelt einwirkt, Kaputte Böden, vergiftetes Wasser, bedrohtes Klima und es bleibt die Frage, ob wir das alles wirklich so wollen?

Hier spielen so viele Faktoren zusammen, dass man sich angesichts dessen fast machtlos fühlt, etwas zu verändern. Klar ist, dass die Politik hier eine wichtige Rolle spielt. Aber auch wir, denn WIR SIND DER MARKT, über den in der Dokumentation so viel gesprochen wird. Wir sind die Nachfrage, die diese riesige Industrie in Gang gesetzt hat. Und wir können auch im Kleinen etwas verändern.

Hier geht’s zum Film

Dabei müssen wir gar nicht komplett auf Fleisch verzichten. Aber wir sollten bewusster mit unserem Fleischkonsum umgehen.

Tipps:

1. Back to the Roots: Weniger Fleisch essen, z.B. nur an 1-2 Tagen pro Woche (wie schon zu Großmutters Zeiten) und aus Fleisch wieder einen Genuss machen, der etwas Besonderes ist.

2. Bewusst einkaufen und darauf achten, woher das Fleisch kommt. Kein abgepacktes Fleisch, sondern Fleisch direkt vom Metzger / von ausgewählten Fleischtheken kaufen. Bei der Auswahl hilft oft nur Nachfragen.
Dies setzt natürlich voraus, das man bereit ist, mehr Geld für ein Stück Fleisch auszugeben. Wenn man aber seinen Fleischkonsum reduziert und dafür 1 x pro Woche ein wirklich gutes Stück Fleisch kauft tut man nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Körper etwas Gutes und belastet dabei den Geldbeutel nicht mehr als zuvor. Und wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, dann geniessen wir doch ein sorgfältig ausgewähltes Stück Fleisch aus Freilandhaltung eines Bauern unseres Vertrauens viel mehr, als 3 Burger aus einem Fast Food Laden um die Ecke oder?

Ihr habt weitere Tipps? Ich freue mich auf eure Anregungen.

 

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