Urlaub – Nichts wie weg…Verreisen und fair reisen?!

Es ist soweit, die Sommerferien stehen an. In manchen Bundesländern haben sie sogar schon begonnen.

Und es folgt wie jedes Jahr die große Familiendiskussion: Wohin soll es gehen?
In den Süden, in den Norden, Sonne und Strand oder doch lieber Heimaturlaub? Die Geschmäcker sind da ja immer verschieden.
Und wenn das Reiseland dann ausgewählt ist, wird fleißig geplant. Ob Bus, Flugzeug, Zug, Schiff oder Auto – die Reisemöglichkeiten sind vielfältig.

Bei Fernreisen ist die Wahl recht schnell getroffen, denn da bleibt eigentlich nur der Flieger.

Doch wie die meisten von euch sicherlich wissen, ist Fliegen so ziemlich die umwelt-unfreundlichste Art des Reisens, denn der CO2-Ausstoß ist beim Fliegen immens hoch. Unsere Erdatmosphäre kann das CO2 aber nicht endlos aufnehmen (Stichwort: “ CO2 -Gasmonsterchen„), deshalb muss etwas dagegen unternommen werden, sonst droht uns schon in naher Zukunft ein gewaltiges Problem.

Nun kann man die Tatsache nicht ändern, dass Fliegen nicht klimafreundlich ist und man möchte die ein oder andere Reise in seinem Leben auch nicht missen.
Die gute Nachricht: Man kann trotzdem etwas für das Klima tun kann. Das Stichwort lautet „Kompensieren“, schon mal von gehört?
Es gibt Websiten, über die man seine Flüge, Kreuzfahrten und sogar Veranstaltungen kompensieren kann.

Aber was bedeutet Kompensieren eigentlich?
Wenn man seine Reise kompensiert, gleicht man den Schaden, den man durch das Fliegen verursacht, aus, indem man Klimaschutzprojekte unterstützt. So können durch die Einnahmen verschiedene Projekte (Umweltbildung, erneuerbare Energien etc.) vor allem in ärmeren Regionen auf-und ausgebaut werden.

atmosfair_Logo

 

Anbieter sind z.B. Atmosfair, ecogood oder Arktik

Ihr gebt auf der entsprechenden Website einfach eure Flugdaten in den Kompensationsrechner ein und dieser sagt euch, welcher Kompensationsbetrag anfällt.

© Atmosfair

Tipp: Fangt doch einfach klein an. Die Websiten bieten euch die Möglichkeit, auch nur Teilbeträge zu spenden, die man selbst festlegt. Somit hat man etwas Gutes getan und gleichzeitig ist die Reisekasse nicht schon vor dem Urlaub aufgebraucht. Und beim nächsten Flug kann man dann vielleicht auch eine größere Summe zur Kompensation einplanen. Es ist nicht wichtig, dass ihr den Schritt gleich zu 100% umsetzt, aber es ist wichtig, dass ihr ihn geht.
Und vielleicht könnt ihr bei eurer nächsten Reise ja sogar aufs Fliegen verzichten, damit spart ihr wahrscheinlich nicht nur CO2, sondern bares Geld.

Ich persönliche habe meinen anstehenden Flug gerade kompensiert und unterstütze damit den Bau von Biogasanlagen für Milchbauern in Kenya. Ich finde das ist eine runde Sache!

 

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2 Gedanken zu “Urlaub – Nichts wie weg…Verreisen und fair reisen?!

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