Gartenzwerge gesichtet! – Unterwegs mit den Ökolumbinis

Wö10klenn sich die ersten Pflanzen der Sonne entgegenstrecken und die Vögel zwitschern, dann ist die Gartensaison eröffnet und mit etwas Glück sieht man dann sogar ab und zu einen Gartenzwerg.

Ich hatte kürzlich das Vergnügen eine ganze Horde motivierter Gartenzwerge im Ökologischen Bildungszentrum anzutreffen, denn die Ökolumbinis (die Kindergruppe von Green City) waren wieder unterwegs.

Dieses Mal auf Mission „Kartoffelturm bauen„.

ö16klGärtnerin Christine zeigte den Zwergen zunächst einmal verschiedene Pflanzen, die sie später gemeinsam einpflanzen würden und das muntere Raten, um welche Pflanzen es sich wohl handeln könnte, startete.

 

Nachdem man sich einig war, mussten aber zunächst einmal verschiedene Gerätschaften begutachtet werden, denn das Unkraut hatte über den Winter hinweg das Gartenstück der Ökolumbinis ganz für sich eingenommen.

 

ö8klNachdem jedes Kind mit einer Schaufel, Hacke oder Spaten ausgestattet war, durften sie loslegen. Ich finde es immer wieder spannend womit man Kinder glücklich machen kann. Während Erwachsene das Unkraut jäten als lästige Pflicht empfinden, haben die Kinder riesigen Spaß daran. Einigen Ökolumbinis hat es sogar so viel Spaß gemacht hat, dass sie sich nur schwer zu einer kleinen Pause haben überreden lassen.

Während die eine Gruppe das Gartenstück aufhübschte, durfte die andere Gruppe den Kartoffelturm vorbereiten.

Zunächst wurde ein Gitter mit Draht zu einem kleinen Turm geformt. Und da der Turm ja auch eine Füllung benötigt, wurde fleißig Erde gesiebt, damit keine großen Steine im Turm landen.

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Ach und ihr hättet die strahlenden und verzückten Augen der Kleinen sehen müssen, bei jedem einzelnen Regenwurm der ausgegraben wurde. Die Würmchen mussten natürlich die Runde machen, damit jeder die kalte seidene Haut einmal anstupsen konnte. Und diese Faszination ließ auch beim 50ten Regenwurm nicht nach.ö9kl

ö11klNach eingehender Diskussion, an welcher Stelle der Turm die beste Portion Sonne / Schatten abbekommt, wurde dann das Gitter aufgestellt und mit etwas Zeitung an den Seiten ausgelegt, damit die Erde nicht gleich wieder herausplumpst.

 

Und dann der große Moment: Die Ökolumbinis durften ihren Kartoffelturm befüllen. Nach der ersten Schicht aus Laub folgte die gesiebte Erde. Dann wurden im Kreis Kartoffeln ausgelegt, großzügig mit Erde bedeckt, danach noch eine Schicht Kartoffeln gelegt usw.

Etwas erschöpft aber glücklich konnten die fleißigen Zwerge ihr Werk am Ende bewundern und wer weiß, vielleicht sehen sie beim nächsten Besuch im ÖBZ ja bereits die neuen Kartoffelpflanzen. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt.ö15klTipp: Kartoffeln kann man auch auf dem Balkon anpflanzen, man braucht nur etwas Platz für einen großen Pflanzkübel.
Es gibt viele tolle Blogs und Websiten die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen, wie z.B.:

Wer Interesse an den Ökolumbinis bekommen hat, die Kindergruppe trifft sich einmal im Monat (Programm 2015).

Habt ihr schonmal Kartoffeln auf dem Balkon / im Garten angepflanzt? Ich freue mich auf eure Erfahrungsberichte, Tipps und Tricks!

 

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Ein Gedanke zu “Gartenzwerge gesichtet! – Unterwegs mit den Ökolumbinis

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