Grüner Uni-Alltag in Lüneburg

Wir ihr an meinen unregelmäßigen Posts unschwer erkennen könnt, hat mein Uni-Alltag nun begonnen und ich versuche mich zwischen all den Eindrücken, dem Uni-Vokabular und den vielen Menschen zurechtzufinden.

lichtschalterEin paar „grüne“ Entdeckungen hab ich an der Uni auch schon gemacht, so gibt es z.B. in vielen Räumen eine „Sauerstoffampel„, die den Sauerstoffverbrauch anzeigt. Spätestens beim Erleuchten des roten Lämpchens wird es Zeit, das Fenster aufzumachen und mal gut durchzulüften. Eine super Idee!

Auf den Gängen/Toiletten erinnern einen freundliche Sticker ans Ausschalten des Lichts beim Verlassen des Raums und an den Fenstern in den Seminarräumen gibt es kleine Hinweissticker zum richtigen Lüften/Heizen.

 

erstitascheIn unserer Startwoche haben wir „Ersti-Taschen“ bekommen, die mit vielen nachhaltig gedachten Produkten ausgestattet waren. So fanden sich im praktischen Stoffbeutel /-rucksack u.a. Einhorn-Kondome, ein Kugelschreiber (dessen Mine man einfach ersetzen kann) sowie ein Notizbuch, das aus gesammelten Fehlkopien der Bibliothekskopierer hergestellt wurde.

 

 

ecobrotbox

Ich selbst habe mir eine Brotbox und eine Trinkflasche zugelegt, die mich gut durch den Tag bringen. Vorteil: Sie sind komplett aus Edelstahl und somit frei von schädlichen Chemikalien, außerdem langlebig und praktisch. Einziger Nachteil: Die Brotbox ist nicht auslaufsicher.
Die Wasserflasche kann an der Uni bequem an einem der kostenlosen Wasserspender aufgefüllt werden.

 

wasserspenderNatürlich kann man aber auch in der Mensa essen. In unsere Mensa ist sogar eine kleine „Bio-Mensa“ mit veganen/vegetarischen Gerichten integriert.
Wer Kaffee möchte, muss im Studentencafé 10 Cent für den To Go Becher zahlen oder kann einfach den mitgebrachten Becher auffüllen. So ist die Flut an Einwegbechern eigentlich sehr gut eingedämmt.
An der Uni gibt es auch einige Apfelbäume und Bedienen ist erlaubt.
In der Nähe der Uni gibt es sogar ein Foodsharing-Regal, das uns Studenten sehr zugute kommt und die geniessbaren Lebensmittel vor der Tonne bewahrt. Hungern muss also niemand!

Natürlich bin ich im schönen und kompakten Lüneburg auch immer mit dem Radl unterwegs und im Winter werde ich wohl das gut ausgebaute Busnetz mit meinem Semesterticket nutzen. Falls meinem Rad etwas fehlt, kann ich es zusammen mit einem fachkundigen Helfer in der KonRad Fahrradwerkstatt direkt am Campus reparieren.

parkhaus2

 

Man glaubt es kaum, aber der Bahnhof in Lüneburg hat ein eigenes Parkhaus für Fahrräder (!). So etwas wäre in größeren Städten wie München auch eine sinnvolle Investition!

parkhaus1Eines der aktuell großen Projekte, an dem man sich z.B. in Seminargruppen beteiligen kann, ist das Thema Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ für ein nachhaltigeres Lüneburg, das zusammen mit Lüneburgern gestaltet wird.
Nachhaltige Vorträge gibt es natürlich auch in Hülle und Fülle.

Außerdem gibt es jede Menge „grüne“ Initiativen an der Uni, die man unterstützen kann, wie z.B.Cradle2Cradle„, „KoKo (KornKonnection)„, „Foodsharing„, „Leupharm„, „Kulturgarten„, „Lünebohne uvm.

Wenn der Tag doch nur mehr als 24 Stunden hätte!

Wie ihr seht passiert hier Einiges und mir wird in den nächsten Monaten sicher noch viel mehr über den Weg laufen. Ich werde weiter fleißig berichten.

Und welche Erfahrungen macht ihr so im Alltag? Welche „grünen Aktionen“ und Projekte gibt es an eurer Schule, Uni / in eurem Büro?
Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

 

 

 

 

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7 Gedanken zu “Grüner Uni-Alltag in Lüneburg

  1. Das klingt ja toll in Lüneburg! Wirklich vorbildlich! Wie sind deine Erfahrungen mit der eco Brotbox? Meine geht leider so schwer auf und zu, dass ich mir jedes Mal fast die Fingernägel abbreche 😦
    Viele Grüße,
    Marlene
    P.S.: Wenn du magst, kannst du deinen Post ja wieder zu einfach.nachhaltig.besser.leben geben – z.Z. bei mir im Blog: https://verrueckteshuhn.wordpress.com/2015/11/10/einab-wieder-beim-huhn-wir-feiern-das-mit-einem-upcycling-stuhl/

    • Hey Marlene,
      also die Ecobrotbox funktioniert bei mir tatsächlich sehr gut durch die kleinen Rollen an den Griffen. Hat deine die auch oder habe ich vielleicht eine neuere Version?
      Ich finde den Stuhl ganz toll, den du auf deinem Blog „ge-upcycelt“ hast 🙂 Sieht aus wie neu!
      Hab meinen Artikel auch direkt verlinkt und bin gespannt, was du als Nächstes zauberst!
      LG Jasmin

      • Hallo Jasmin,
        ja, Rollen hat meine Ecobrotbox auch. Der Klemmbügel funktioniert super. Aber sie ist zweistöckig und die einzelnen Teile lassen sich wirklich schwer voneinader lösen. Vielleicht hab ich ein doofes Modell erwischt.
        Wunderbar, dass du deinen Artikel mit zur Linkparade gegeben hast. Ich werd auch auf Twitter etwas für die einzelnen Artikel werben und nach dem Monat noch eine Zusammenfassung schreiben. 🙂

        Viele Grüße
        Marlene

  2. Klingt wirklich toll. In Coburg ist es mit den grünen Initiativen am Campus leider nicht so weit her. Da hat man sich in München mehr Gedanken gemacht. Die Hochschule in Coburg wirbt zwar derzeit stark für eine lokale Mitfahrzentrale für Studierende, allerdings vor allem weil die Parkplatzsituation am Campus so dramatisch ist und nicht aus umweltschutzgründen 😦

    • Ach wie schade, dass es in Coburg noch nicht so viele grünen Initiativen gibt, aber vielleicht startest du dann einfach deine eigene Initiative „grüner Campus“ oder so 😀 ? Bei uns zumindest werden die Initiativen auch sehr gefördert…

  3. Pingback: Laternen, veganes Leder, Plastikmüll: Rückblick auf die Linkparade #EiNaB im November | Verrücktes Huhn - Neues aus dem wahren Leben

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