Viele kleine nachhaltige Schritte mit der grünen Checkliste

Ihr möchtet gerne etwas verändern und die Welt ein kleines Stückchen besser machen? Ihr wisst aber nicht, wo oder wie ihr anfangen sollt? Kein Problem, denn dafür gibt es jetzt meine „How2becomegreen-Checkliste“ mit vielen Anregungen für eure ersten grünen Schritte.

Nachhaltigkeit, was ist das eigentlich und warum brauchen wir sie?
Mit seiner Initiative „Make our planet great again“ hat der französische Präsident Emmanuel Macron dieses Jahr einen guten und wichtigen Denkanstoß in die Welt gesendet.
Bereits 1987 hat die World Commission on Environment and Development in ihrem Bericht „Our Common Future“ festgehalten, dass die Welt eine nachhaltige Entwicklung braucht. Konkret wurde dies als eine Entwicklung definiert, die die Bedürfnisse der gegenwärtigen Gesellschaft befriedigen kann, ohne künftigen Generationen die Möglichkeit zu nehmen selbiges zu tun.
Wenn man die Welt aktuell betrachtet, sind wir von dieser nachhaltigen Entwicklung als Weltgemeinschaft noch weit entfernt. Vermüllte Meere, großflächige Rodung von Regenwäldern und damit einhergehend die Ausrottung von vielen Tier-und Pflanzenarten sowie Bienensterben und viele andere tragische Meldungen erreichen uns regelmäßig in den Medien. Einige Wissenschaftler progostizieren sogar, dass nur noch 20 Jahre bleiben, um verherrende Folgen des Klimawandels abzuwenden.
Wir sind uns sicher einig, dass etwas dagegen getan werden muss. Aber wenn wir darauf warten, dass sich die Politiker einig werden, dann wird sich erstmal nicht wahnsinnig verändern.

Was tun?
Ich sage, Ärmel hochkrempeln und die Sache selbst angehen!
Es scheint ein Tropfen auf dem heißen Stein zu sein, aber jede einzelne Person kann etwas ausrichten und als Gemeinschaft können wir unseren Planeten wieder großartig machen. Dabei ist es nicht notwendig, dass wir alle in die Politik gehen, ein nachhaltiges Unternehmen gründen oder als Aktivisten auf Hochhäuser klettern. Lasst uns zuhause im Kleinen anfangen und unseren Teil dazu beitragen, diese wunderschöne und faszinierende Welt für unsere Kinder, Enkelkinder und alle nachkommenden Generationen zu erhalten.

Woher weiß ich, was zu einem nachhaltigeren Lebensstil beiträgt?
Also habe ich angefangen „grüne“ Zeitschriften, Blogs und Webseiten wie Utopia oder Smarticular zu lesen, die regelmäßig grüne Tipps für alle Lebensbereiche anbieten. Ihr werdet sehen es gibt für so viele Themen nachhaltige Ideen, da lässt sich schnell Inspiration finden. Über die Jahre hinweg habe ich nacheinander viele kleine Dinge in meinem Alltag umgestellt und ihr könnt das auch.

Und wo anfangen?

Fangt mit etwas an, das euch leicht fällt. Es bringt nichts, wenn ihr plötzlich versucht überhaupt kein Plastik mehr zu nutzen. Es ist immer ein Prozess. Ich habe zum Beispiel damit angefangen, ab und an auf dem Wochenmarkt einkaufen zu gehen. Da gibt es automatisch weniger Plastikverpackung. Mit der Zeit bin ich immer regelmäßiger gegangen und habe auch meine Stoffbeutel und Dosen mitgebracht. So kann ich mittlerweile zu einem großen Teil auf Plastik verzichten, wenn ich Lebensmittel einkaufe. Dieses Vorgehen lässt sich auf viele Situationen im Alltag übertragen. Wichtig ist: es muss Spaß machen. Ich liebe es, Neues auszuprobieren und kreativ zu sein. Ich mache mir immer eine Challenge daraus, wenn ich versuche Änderungen in mein Leben zu integrieren. Wenn ich beispielsweise auf der Suche nach einem Geschenk bin, überlege ich, welche Dinge ich zu Hause habe und wie ich sie zu etwas Schönem upcyclen kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich meine Familie und Freunde über Selbstgemachtes viel mehr freuen, da es persönlich ist, viel Zeit und Liebe drin steckt und weil es von Herzen kommt.

Umstellung leicht gemacht – mit der „How2becomegreen-Checkliste“
Wer mich kennt, weiß, dass ich Checklisten liebe. Ich habe deshalb einmal versucht, Anregungen für euch aufzuschreiben, mit denen ihr viele kleine grüne Schritte Richtung Nachhaltigkeit gehen könnt. Und wie ihr seht, gibt es so Einiges, was jeder von uns tun kann, um ein Stückchen nachhaltiger zu leben.
Da ich ja auch immer wieder Neues entdecke, ist die Liste auf keinen Fall ein vollständiges Dokument, sondern wahrscheinlich erst der Anfang und ein lebenslanger „Work in Progress“. Um aber in das Thema einzusteigen, kann sie vielleicht den ein oder anderen nützlichen Anstoß geben.

>> Die How2becomegreen-Checkliste<<

Also am besten gleich herunterladen, ein Thema aussuchen, das euch Spaß macht und loslegen. Wichtig dabei ist, dass ihr euch keinen Druck macht, sondern euch aufs Entdecken freut. Vielleicht merkt ihr auch, dass ihr auf Manches in eurem Alltag nicht verzichten könnt. Das ist absolut ok! Dann probiert etwas anderes aus, denn jeder kleine grüne Schritt macht die Welt ein Stückchen besser. Und dieses Gefühl, wenn man einen Erledigt-Haken auf die Checkliste setzen kann, fühlt sich auch ganz wunderbar an.

Und jetzt seid ihr gefragt:

Welche Anregungen aus meiner Checkliste wollt ihr ausprobieren? Welche Erfahrungen habt ihr vielleicht schon gemacht? Ihr habt Tipps, die in der Liste fehlen? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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